Tierheim-Neubau

Prost
Prost

Tierheim Lette, - der Traum vom Neubau wird wahr!

Donnerstag, 11.Juni 2019, wird als wichtiger Tag in die Vereinsgeschichte des Tierschutzvereins Coesfeld, Dülmen u.U. e.V. eingehen. Jürgen Hille und Birgit Roesmann vom Vorstand des Tierschutzvereines unterschrieben den Kaufvertrag für ein Grundstück, auf dem das neue Tierheim Lette entstehen soll.

Rückblick: Vor drei Jahren war es uns nicht vergönnt, die Immobilie, die momentan das Tierheim beherbergt, käuflich zu erweben. Da eine dringend notwendige und kostspielige Sanierung dieser angemieteten Immobilie für uns keine Option darstellte, nahm der Gedanke eines Neubaus konkrete Formen an.

Die Suche nach einem passenden Baugrundstück für einen Tierheimneubau war sehr schwierig. Im Außenbereich werden momentan kaum Grundstücke angeboten, und die wenigen Parzellen, die auf dem Markt sind, werden zu illusorischen Preisen gehandelt.

Schlussendlich aber gelang es uns in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Coesfeld, ein Grundstück im Außenbereich von Lette zu finden, das im Eigentum der Stadt war und alle Anforderungen an den Neubau eines Tierheims erfüllt. Der Rat der Stadt Coesfeld beschloss den Verkauf an uns zu einem fairen Preis.

Dann gab es eine Riesenüberraschung! Ein Coesfelder Tierfreund, der anonym bleiben möchte, spendete dem Tierschutzverein für den Erwerb des Grundstücks und den Neubau die phantastische Summe von 100.000 Euro.

Geplant ist nun ein einfacher, aber möglichst klimaneutraler Bau, der sich in die Natur einfügt und den Tieren im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien einen angenehmen und artgerechten Aufenthalt bietet bis sie ein gutes, neues Zuhause finden. Erste Planungsentwürfe können Interessierte im Tierheim Lette einsehen. Der Baubeginn ist für Anfang 2020 geplant.

Trotz sorgsamer und möglichst kostengünstiger Planung belaufen sich die geschätzten Baukosten für das 750 qm große Gebäude auf die stolze Summe von ca. 1,4 (?) Millionen Euro.

Das Eigenkapital des Tierschutzvereines zusammen mit der großzügigen 100.000-€-Spende, EU-Fördermitteln und den Zuschüssen des Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz NRW sollen das Finanzierungsgerüst für das Bauvorhaben bilden.

Eine noch bestehende Finanzierungslücke – verursacht durch den enormen Preisanstieg im Baugewerbe - hoffen wir, mit Hilfe von Stiftungen, unterstützenden Baufirmen und spendenwilligen Bürgern schließen zu können.