Protokoll der Jahreshauptversammlung 2021

Protokoll der Jahreshauptversammlung 2021 des Tierschutzvereins Coesfeld, Dülmen und Umgebung e.V. am 17. August 2021


Ort: im Pfarrheim der Anna-Katharina-Kirche Coesfeld, Am Tüskenbach 18, 48653 Coesfeld

Beginn: 19.12 Uhr

Ende: 20.49 Uhr

Teilnehmer: siehe Anwesenheitsliste (siehe Anlage 1: 22 Personen, davon stimmberechtigte Mitglieder: 20, 2 Gäste)


 

Tagesordnung:

1. Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden

2. Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung

3. Genehmigung des Protokolls der JHV vom 25.10.2019 durch die Mitglieder-versammlung. Das Protokoll kann auf der Internetseite des TSV (www.tsv-coesfeld-duelmen.de, Menüpunkt „Tierschutzverein“) und im Tierheim in Lette eingesehen werden.

4. Kassenbericht 2020

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Aussprache über die Berichte

7. Entlastung des Vorstandes

8. Wahl der Kassenprüfer

9. Jahresbericht 2020 und Ausblick auf 2021

10. Tierheim 2.0 – Sachstandsbericht

11. Anpassung der Mitgliedsbeiträge – Aussprache und Beschlussfassung

12. Benennung eines Wahlleiters und Neuwahlen von Vorstandsmitgliedern
- Wahl derjenigen Vorstandsmitglieder, die bereits im letzten Jahr zur Wahl gestanden
hätten. Diese werden rückwirkend bestätigt und für ein weiteres Jahr gewählt.

- Wahl der übrigen Vorstandsmitglieder für zwei Jahre.

13. Anträge an die Mitgliederversammlung bzw. an den Vorstand

14. Verschiedenes


 

Zu TOP 1:

Der 1. Vorsitzende Jürgen Hille begrüßt die anwesenden Mitglieder und Gäste und eröffnet die Versammlung. Besonders begrüßt er das Ehrenmitglied, ehemaligen Kassierer und jetzigen Kassenprüfer Helge Habermehl.

Jürgen Hille weist ausdrücklich auf die geltenden Corona-Regeln hin und bitte darum, diese einzuhalten.

Außerdem weist er auf den schriftlichen Jahresbericht 2019/20 hin, der den Mitgliedern aufgrund der Pandemie zum Jahresende 2020 als Ersatz für die JHV 2020 zugegangen ist.

 

Zu TOP 2:

Jürgen Hille stellt die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest.

Er stellt fest, dass ordnungsgemäß eingeladen wurde und gibt einen Überblick über die Tagesordnung (Anlage 2). Diese wird sodann von der Versammlung per Handzeichen einstimmig genehmigt.

 

Zu TOP 3:

Jürgen Hille weist auf die Veröffentlichung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 25.10.2019 auf unserer Internetseite und die Auslage desselben im Tierheim hin. Aus den Reihen der Mitglieder wünscht keiner, dass das Protokoll verlesen werden soll.

Die Mitgliederversammlung genehmigt das Protokoll einstimmig per Handzeichen.

 

Zu TOP 4:

Die 1. Kassiererin Birgit Roesmann erklärt, dass es immer wieder gute Ideen braucht, „um das Rad Tierheim und TSV“ am Laufen zu halten, gerade in Zeiten der Pandemie. Sie erklärt, dass der TSV den Steuerberater gewechselt hat (aktuell: Heisterborg & Partner, Stadtlohn), wodurch sich Buchungsposten verändert haben und ein direkter Vergleich der Buchungsposten schwierig ist. Per Beamer-Präsentation erläutert Birgit Roesmann den Kassenbericht 2020. Hier werden die Übersichten über die Jahre 2019 und 2020 nebeneinandergestellt (Anlage 3).

Im Jahr 2020 konnte der TSV sehr viele Spenden generieren, die Resonanz auf Presseartikel und die virtuellen Tierheimführungen war sehr groß, so konnten die Ausfälle aufgefangen werden, die dem TSV entstanden sind, weil die Feste nicht stattfinden konnten.

Die Höhe der dem TSV zugeführten Bußgelder fiel allerdings im Jahr 2020 geringer aus.

Bei den Mitgliedsbeiträgen konnte ein Plus von 6,5% erzielt werden (neue Mitglieder).

Bei der Tiervermittlung gab es ein Plus von 6,9 %. Auch im Bereich Fundtiere und Sicherstellungen ergab sich ein Plus. Insgesamt konnten in diesem Bereich XX.XXX,XX € mehr verbucht werden als im Jahr zuvor.

Hingegen hat sich die Corona-Pandemie auch auf die Hundepension ausgewirkt, da die Leute nicht verreisen konnten. Ebenso fanden keine Veranstaltungen statt. Hier ergibt sich ein deutliches Minus von X.XXX,XX € im Vergleich zum Vorjahr.

Daraus ergibt sich bei den Einnahmen eine Gesamtsumme von XXX.XXX,XX € (Vorjahr: XXX.XXX,XX €).

Somit kann der Verein im Vergleich zum Vorjahr erfreulicherweise XX.XXX,XX € Mehreinnahmen verbuchen.

Jedoch sind 2020 auch die Ausgaben wieder deutlich gestiegen, die mit XXX.XXX,XX € ganze XX.XXX,XX € über denen des Vorjahres liegen.

Während die Beiträge zum Deutschen Tierschutzbund und dem Landestierschutzverband nahezu gleichgeblieben sind, lagen z.B. die Tierarztkosten deutlich über dem Betrag des Vorjahres. Das liegt u.a. an der Preissteigerung bei den Medikamenten und an der Tatsache, dass deutlich mehr notwenige Bluttests durchgeführt wurden.

Auch die Personalkosten sind gestiegen. Grund sind zum einen die reguläre Tarifanpassung sowie Veränderungen in der Belegschaft (Einstellung eines Bufdi, Einstellung einer weiteren Tierpflegerin, die uns jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, Lohnhochstufung einer Auszubildenden, die nun als Vollzeit-Tierpflegerin im Tierheim arbeitet).

Die allgemeine Preissteigerung sowie notwendige Ausgaben im Rahmen der Corona-Maßnahmen (Desinfektionsmittel, Masken, Tests, etc.) trugen ihr Übriges zur Höhe der Gesamtausgaben bei.

Durch notwendige Anpassungen sind auch die Versicherungskosten gestiegen. Viele andere Kosten (Futter und Streu, Abfallbeseitigung, Bürokosten, PKW etc.) unterlagen der allgemeinen Kostensteigerung und fielen daher etwas höher aus.

Das Geschäftsjahr 2020 wurde demnach mit einem Minus vonX.XXX,XX € abgeschlossen.

Das Gesamtvermögen ist jedoch enorm gestiegen, da uns eine Erbschaft zuteilwurde. Es handelte sich um ein Grundstück mit Immobilie in einem Wohngebiet in Billerbeck, aus dessen Verkauf wir einen Erlös von ca. XXX.XXX € erzielen konnten. Darüber hinaus bekamen wir zwei Mal eine Zuwendung von einem anonymen Spender von jeweils XXX.XXX €. All dies wurde zweckgebunden dem Konto für den Tierheim-Neubau zugeführt.

 

Zu TOP 5, 6 und 7:

Helge Habermehl berichtet über die Kassenprüfung der Geschäftsjahre 2019 und 2020. Er und Franz-Josef Drerup sind am 17. Oktober und 24. Oktober 2020 sowie am 30. Juni 2021 als Kassenprüfer tätig geworden.

Helge Habermehl erklärt, dass in beiden Jahren durch umfangreiche Stichproben festgestellt werden konnte, dass sämtliche Ausgaben und Einnahmen, die im Auftrag der Vereins- und Tierheimleitung durchgeführt wurden, vollständig belegt, gebucht und korrekt abgerechnet wurden. Dies betrifft auch die Buchung der Spenden und Bußgelder.

Die schriftlichen Prüfungsberichte vom 24.10.2020 und vom 01.07.2020 werden der Schriftführerin am Ende der Sitzung überreicht (Anlagen 4.1 und 4.2).

Die Kassenprüfer konnten keine Abrechnungsfehler feststellen und empfehlen daher der Mitgliederversammlung für beide Geschäftsjahre die Entlastung des Vorstandes.

Es ergeben sich keine Fragen der Mitglieder.

Alle anwesenden stimmberechtigten Mitglieder stimmen für die Entlastung des Vorstandes.

Der Vorstand ist entlastet und bedankt sich für das Vertrauen.

Jürgen Hille bedankt sich bei den Kassenprüfern für die geleistete Arbeit.

Im Anschluss daran bedanken sich Jürgen Hille und Verena Ostendorf im Namen des TSV mit einem Geschenk bei Helge Habermehl für die geleistete Arbeit als Kassenprüfer, da dieser für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung steht und damit aus dem Amt ausscheidet.


 

Zu TOP 8:

Franz-Josef Drerup, der leider nicht persönlich anwesend sein kann, stellt sich für eine weitere Amtszeit als Kassenprüfer zur Verfügung. Neben ihm kandidiert – ebenfalls in Abwesenheit – Petra Walters für das Amt.

Beide werden von der Versammlung per Akklamation einstimmig zu Kassenprüfern gewählt. Sie haben beide im Vorfeld versichert, die Wahl annehmen zu wollen.

 

Zu TOP 9:

Jürgen Hille gibt einen Überblick über die Aktivitäten im Jahr 2020 und präsentiert diese mittels einer Power-Point-Präsentation.

  • Wie unter TOP 4 bereits erwähnt, hat der TSV eine große Erbschaft in Form eines Grundstücks samt Immobilie in bester Wohnlage von Billerbeck gemacht. Diese Erbschaft hat rund XXX.XXX € eingebracht, die nun für den Bau des neuen Tierheims verwendet wird.

  • Bei den Tierzahlen im Tierheim hat es im Vergleich zu den Vorjahren kaum Schwankungen gegeben (2018: 889; 2019: 837; 2020: 844). Sandra Kassenböhmer ergänzt, dass in die Statistik Fundtiere eingehen, die nur wenige Stunden im Tierheim verbleiben, ebenso wie Langzeitinsassen und Gnadentiere, Hamster und Mäuse ebenso wie große Hunde. Die größte Gruppe bilden mit 435 nach wie vor die Katzen.

  • TSV und Tierheim sind bisher gut durch die Corona-Pandemie gekommen, es hat keine Infektionen gegeben.
    Um vor allem das Personal zu schützen, wurde in einem Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet, so dass sich die Mitarbeiter (und Ehrenamtlichen) beider Schichten nicht begegnet sind und bei einer Infektion nur die Hälfe der Mitarbeiter in Quarantäne gemusst hätte.
    Die Mitarbeiter haben jeweils zu Beginn der Schicht einen Test durchgeführt. Mittlerweile sind alle bis auf eine Person vollständig geimpft.
    Der Besuch des Tierheims war nur mit Terminvereinbarung möglich.
    Der Verein hat eine Corona-Unterstützung vom Bund in Höhe von 7.500 € erhalten (in 2021!). Die Corona-Hilfe des Landes in 2020 kam für den TSV nicht in Frage, da hier nur Rechnungen für Tierfutter eingereicht werden konnten. Futter war aber genug vorhanden.
    Der Kreis hat den TSV gut unterstützt, indem z.B. für eine MA eine Bescheinigung für die Kita des Sohnes eingereicht werden konnte (systemrelevanter Betrieb) und frühzeitig Impftermine für die MA gemacht werden konnten.
    Inzwischen ist das Tierheim zum Normalbetrieb zurückgekehrt.

  • Sodann stellt Jürgen Hille das aktuelle Personal des Tierheims vor, so wie es auch auf der Internetseite präsentiert wird.
    Er ergänzt, dass sich die Tierheimleiterin Isabel Kalfhaus weiterhin in Elternzeit befindet und zum 1. August 2021 der neue Bufdi Ron Kortüm zum Team gestoßen ist.
    Der bisherige Bufdi hat sehr gute Arbeit geleistet, so dass ihm der Verein in diesem Jahr gern eine Lehrstelle angeboten hat, die dieser zum 1. August angetreten hat.
    Jessica Brink ist nach Beendigung ihrer Ausbildung nun als Vollzeit-Tierpflegerin angestellt worden.
    Besondere Erwähnung finden die ehrenamtlichen Helferinnen Lioba Struchtrup, Rita Fleige und Ulrike Fromme, die sich in besonderem Maße eingebracht haben (u.a. Begleitung zu Aufnahmen von TSEZ, Hundebetreuung auch schwieriger Hunde, Betreuung, Beschäftigung und Pflege der weißen Schäferhundwelpen, etc.).

  • Die Katzenschutzverordnung ist im Kreis Coesfeld nun seit zwei Jahren in Kraft.
    Fortan sind Katzenbesitzer verpflichtet, Katzen mit Freigang kastrieren und chippen zu lassen und sie bei Tasso oder Findefix zu registrieren.
    Des Weiteren stellt der Kreis Coesfeld 60.000 € p.a. für das Einfangen und die Kastration verwilderter Katzen zur Verfügung.
    Zwischenbilanz: Wir sind auf einem guten Weg, leichte positive Entwicklung ist bereits erkennbar, aber wir brauchen einen langen Atem. Bis die Population verwilderter Katzen erkennbar zurückgeht, wird es aber noch Jahre brauchen.
    Sarah Bosse ergänzt, dass der seinerzeit in Zusammenarbeit mit dem Kreis erarbeitete Flyer leider bisher nur in Billerbeck und Senden flächendeckend verteilt wurde. Er liegt ansonsten lediglich in den Ordnungsämtern aus und kann auf der Internetseite des Kreises Coesfeld per Download abgerufen werden. Da muss noch nachgearbeitet werden, da es sich gezeigt hat, dass viele Katzenbesitzer trotz mehrerer Presseartikel und Meldungen in den sozialen Medien noch immer nichts von der Verordnung wissen. Sarah Bosse bittet die Anwesenden darum, ebenfalls die Augen mit offen zu halten und Verstöße zu melden, da es sich bei der Verordnung ansonsten um ein stumpfes Schwert handele.

  • Jürgen Hille geht kurz auf die Tierheimfeste 2019 ein. Zur Tierweihnacht haben sich auch unsere Schirmherren Ramona und Jürgen Drews eingefunden. Hier gab es mit der Firma Dr. Clauders eine groß angelegte Futterspenden-Aktion.
    Da 2020 keine Feste stattfinden konnten, wurden mit größerem Aufwand in Zusammenarbeit mit der Firma 25pictures aus Coesfeld virtuelle Tierheimführungen produziert. Diese haben großen Anklang gefunden und eine große Spendenbereitschaft ausgelöst.

  • Inzwischen kann man im Tierheim auch mit der EC-Karte zahlen. Eine große Erleichterung!

  • Im Juni 2020 wurde das Tierheimschild an der B474 gestohlen. Auch hier war durch die sozialen Medien die Hilfsbereitschaft sehr groß. Ein Spender hat ein neues Schild besorgt und gespendet, das mit Hilfe von Elke Kühn angebracht wurde.

  • Auch der Vorstand hat in der Corona-Zeit im Homeoffice gearbeitet und nur virtuell getagt.

  • Immer wieder bekommt der TSV auch von der Lokalpolitik Besuch, u.a. war Eliza Diekmann, BMin der Stadt Coesfeld am Tierheim, um sich über die Arbeit zu informieren.

  • Auch bei „Tiere suchen ein Zuhause“ waren wir trotz Corona wieder vertreten. TSEZ wirkt sich immer sehr positiv auf die Vermittlung der Tiere aus.

  • Im Herbst 2019 war unser TSV Ausrichter der Herbsttagung des Landestierschutzverbandes, was eine enorme Kraftanstrengung bedeutete. Austragungsort war die Alte Amtmannei in Nottuln. Dank des eingespielten Teams ist die Organisation sehr gut gelungen, es gab von vielen Seiten großes Lob. Zu Gast waren neben dem Präsidium u.a. der Vorsitzende des DTSB, Thomas Schröder, und NRW-Umwelt-Ministerin Heinen-Esser.

  • Unser Vertragstierarzt Dr. Bernick hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Nachfolger sind die Tierärzte Hüging und Schulze-Vowinkel, die nun die Schützlinge im Tierheim medizinisch betreuen.

  • Auch mit der Gemeinde Senden wurde nun ein Fundtiervertrag geschlossen.

  • Im Spätsommer 2019 waren wieder alle Ehrenamtlichen zu einem Dankeschön-Fest am Tierheim eingeladen.

  • Wie in jedem Jahr hat der TSV eine Tierheimzeitung erstellt. Federführend verantwortlich war Elke Kühn. Die Zeitung wurde zusammen mit dem Tierheimkalender mit der Weihnachtspost verschickt.

  • Jürgen Hille hat sich spontan bei einer Spendenaktion, die über Radio Kiepenkerl lief, gemeldet und konnte auf diese Weise für unser Tierheim eine Spende von 100 FFP2-Masken von der Firma Kreitz-Ostermann aus Münster ergattern, und dies in einer Zeit, als diese Masken noch sehr teuer waren.

  • Für 2021 steht als wichtigstes Ereignis der Baubeginn für das neue Tierheim in Flamschen an. Ob der angedachte Herbstspaziergang und die Tierweihnacht werden stattfinden können, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.


 

Zu TOP 10:

Jürgen Hille und Sandra Kassenböhmer geben per Power-Point-Präsentation eine Übersicht zum Stand unseres Tierheim-Neubaus.

Um möglichst viel Transparenz zu schaffen, ist der TSV frühzeitig mit Informationen über den Tierheim-Neubau an die Öffentlichkeit gegangen.

Da kritische Stimmen aus dem Wohngebiet Goxel laut wurden, hat der TSV dort eine Informationsveranstaltung durchgeführt, um strittige Fragen zu klären und Bedenken auszuräumen.

Am 09.10.2020 wurde der Kaufvertrag unterschrieben. Das Grundstück konnte dem TSV im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens zugeteilt werden. Inzwischen ist der TSV als Eigentümer im Grundbuch eingetragen.

Das Grundstück ist ca. 6.000m² groß, liegt südwestlich der Reithalle Flamschen und wird an der östlichen Seite vom Wienhörsterbach begrenzt.

Diverse Gutachten (Lärmschutz-, Artenschutz-, Bodengutachten) sind positiv ausgefallen und ergaben keine Einwände.

Die Planungen/Ausschreibungen sind erledigt bzw. laufen.

Die Bauvoranfrage fiel positiv aus, der Bauantrag wurde inzwischen gestellt, der Bescheid steht allerdings noch aus.

Sandra Kassenböhmer erläutert die Baupläne. (Anlage 5)

Im westlichen Teil wird ein Löschteich von ca. 300 m² angelegt. Nördlich darüber findet eine Hundewiese von ca. 600 m² ihren Platz.

Auf Nachfrage eines Mitglieds erklärt Sandra Kassenböhmer, dass die Maße der Zwingerbauten genau vorgegeben sind. Der TSV richtet sich nach den Vorgaben des DTSB, jedoch im einfachen Standard. Der einzige „Luxus“, den sich der TSV beim Neubau leistet, ist die Art der Energieversorgung (PV u.a.), um in dem Bereich zukunftssicher und umweltfreundlich aufgestellt zu sein.

Der TSV hat aus der Vergangenheit gelernt und eine Bauvoranfrage gestellt. Nun, nach dem Grundbucheintrag, geht es richtig los.

Da sich auf dem Gelände noch ein verdächtiges Objekt befindet, wird der Kampfmittelräumdienst noch tätig werden.

Sandra Kassenböhmer stellt anhand der Power-Point-Präsentation die Kostenschätzung und den Finanzierungsplan vor. (Anlage 6)

Bisher errechnete Summe: X.XXX.XXX,XX €. Durch die Teuerung aufgrund der Corona-Pandemie muss jedoch mit einer deutlichen Kostensteigerung gerechnet werden.

Indem der TSV beim Bau einzelne Module erstellen lässt, lässt sich die Fördersumme durch den LANUV von XX.XXX€ auf XXX.XXX€ erhöhen, da jedes Modul gesondert gefördert wird. Da es eine Überschneidung mit der LANUV-Förderung geben würde, konnten Fördermittel durch LEADER ausschließlich für den Außenbereich beantragt werden.

Ebenfalls drei Einzelprojekte fördert der DTB (Hundebereich, Katzenbereich, Quarantäne) mit drei mal XXXXX € über drei Jahre.

In sämtlichen Kommunen, für die das Tierheim zuständig ist, wurde ein Investitionskostenzuschuss beantragt. Die Stadt Billerbeck und die Gemeinde Reken haben bereits eine Zusage erteilt (jeweils XX.XXX€).

Kleinere Zuwendungen (je X.XXX€) erfolgen durch die Sparkassenstiftung und die Aktion Mensch (barrierefreie Toilette). Größere Spendeneinnahmen erhofft sich der TSV durch Spendenaktionen in Zusammenarbeit mit Radio Kiepenkerl im Herbst 2021 und Frühjahr 2022.

Der TSV schlägt der Versammlung vor, trotz der Preissteigerung nun mit dem Bau zu beginnen, obwohl es im Frühjahr nächsten Jahres durch die Teuerung zu finanziellen Engpässen kommen kann.

Die Alternativen wären:

  1. Das Tierheim mit Ablauf des Pachtvertrages am alten Standort zu schließen.

  2. Einen Weg zu finden, am alten Standort zu bleiben.

  3. Der TSV fängt gemäß dem Finanzierungsplan an zu bauen und verhängt einen Baustopp, wenn es über die Kostensumme von XXXXXXX € hinausgeht. Dann muss gewartet werden, bis wieder Kapital zur Verfügung steht. Dann erfolgt eine weitere Entscheidung in der JHV 2022.

Helge Habermehl erinnert daran, dass wir vermutlich in den Genuss weiterer Erbschaften kommen werden.

Möglicherweise ergeben sich auch noch weitere Fördermöglichkeiten oder es ist dem TSV möglich, den Kreditrahmen zu erweitern.

Die MGV entscheidet sich einstimmig für Alternative 3.

 

Zu TOP 11:

Da der TSV schon seit sehr vielen Jahren einen Mindest-Jahresbeitrag von 25€ erhebt und dieser Betrag auch im Vergleich zu anderen Vereinen recht gering ist, schlägt der Vorstand der MGV vor, den Beitrag ab dem 01.01.2022 auf 30€ zu erhöhen.

Beschluss: einstimmig

 


Zu TOP 12:

Jürgen Hille erkundigt sich bei den Mitgliedern, ob eine geheime Wahl gewünscht wird. Da dies von keinem Mitglied gewünscht wird, erfolgt die öffentliche Wahl der Vorstandsmitglieder und Beisitzer per Akklamation.

Jürgen Hille schlägt Helge Habermehl als Wahlleiter vor. Dieser wird von der Versammlung einstimmig benannt.

Helga Habermehl übernimmt die Durchführung der Wahlen.

Wie vom Vorstand vorgeschlagen werden folgende Vorstandsmitglieder für das letzte Amtsjahr bestätigt und für ein weiteres Amtsjahr gewählt:

- Als Geschäftsführerin Sandra Kassenböhmer einstimmig bei einer Enthaltung.

- Als 1. Kassiererin Birgit Roesmann einstimmig bei einer Enthaltung.

- Als Schriftführerin Sarah Bosse einstimmig.

- Als Beisitzerin Elke Kühn einstimmig.

Alle vier nehmen die Wahl an.


Wie vom Vorstand vorgeschlagen werden für zwei weitere Amtsjahre folgende Vorstandsmitglieder gewählt:

- Als 1. Vorsitzender Jürgen Hille einstimmig

- Als 2. Vorsitzende Verena Ostendorf einstimmig.

- Als 2. Kassiererin Hedwig Sicking einstimmig

- Als Beisitzer Manfred Kukielka einstimmig.

- Als Beisitzerin Sabine Meyer einstimmig.

Alle fünf nehmen die Wahl an.

Zum Abschluss der Wahlen spricht Helge Habermehl dem Vorstandsteam ein Lob für die erfolgreiche Arbeit aus.

Jürgen Hille bedankt sich bei Helge Habermehl und übernimmt wieder die Leitung der Sitzung.

Sarah Bosse ergänzt, dass der Vorstand ein gut eingespieltes Team sei, in dem jeder nach seinen Neigungen und Fähigkeiten seinen Bereich gefunden habe und einen guten Job mache. Sie findet, dass der Vorstand ein sehr harmonisches Team sei, in dem man gut arbeiten könne.

 

Zu TOP 13:

Aus der Mitgliederversammlung ergeben sich keine Anträge.


Zu TOP 14:

Manfred Kukielka stellt erfreut fest, dass der einstige Problemhund Lupus auf vielen Fotobeispielen in der Power-Point-Präsentation zu sehen gewesen sei, und dass er sich freue, dass Lupus nun endlich ein Zuhause gefunden habe.

Jürgen Hille erinnert daran, dass die nächste JHV vermutlich bereits im Mai stattfinden werde.

Er schließt die Sitzung um 20.49 Uhr und wünscht allen einen guten Heimweg.

gez.: gez.:

Jürgen Hille                          Sarah Bosse
Versammlungsleiter             Schriftführerin

 

Die in dieser Veröffentlichung unkenntlich gemachten Zahlen und Anlagen können Mitglieder im Tierheim im Orginalprotokoll gerne einsehen.

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(Foto: Helge Habermehl, Verena Ostendorf, Jürgen Hille)