Mitten im Feld - ein Magnetfeld fördert das Wohlbefinden

Schon uralte Hochkulturen kannten und schätzten die Wirkung von Magnetfeldern. Bei den Ägyptern, Mayas, Griechen und Chinesen gehört die Behandlung mit Magnetsteinen zum täglichen Leben der Mediziner.

Heute werden die Patienten mit Geräten behandelt. Und vermehrt finden sich auch vierbeinige Patienten mitten im Magnetfeld wieder. Oft werden Sportpferde behandelt, aber auch Hunde und Katzen werden immer häufiger therapiert. Viele Tiere fühlen sich auf der Therapiematte wohl, besonders wenn ihr Mensch sie dabei streichelt. Einige können sich so entspannen, dass sie einschlummern.
Anscheinend ist die Wirkung des Magnetfelds sehr beruhigend. Die Matte pulsiert in bestimmten Stärken und Frequenzen und sendet Wellen an den Tierkörper. Diese Energie dringt zu jeder einzelnen Zelle vor und versorgt die Zellen mit hundert Prozent Sauerstoff, erklären Therapeuten die Wirkung. So wird nicht nur die Haut therapiert, sondern auch tiefere Schichten wie Knochen und Muskeln. Im Inneren würden so Prozesse angekurbelt, die den körpereigenen Reparaturmechanismus förderten. Einige Tierbesitzer schwören auf die Magnetfeldtherapie und sagen, dass Erfolge schnell sichtbar seien. Dabei sei es relativ egal, welches Leiden behandelt werde: Brüche und Wunden würden schneller heilen, Durchblutungsstörungen könnten verbessert werden und das Immunsystem würde insgesamt gestärkt. Befürworter können weitere Vorteile der Magnetfeldtherapie anführen. Für die Magnetfeldtherapie braucht es keine Spritzen oder Tabletten, die das Tier schlucken muss. Außerdem sei die Behandlung an sich völlig schmerzlos. Ganz im Gegenteil: Die Therapie steigere sogar das Wohlbefinden.

Praktisch ist auch, dass die Magnetfeldtherapie selbst bei Verbänden angewandt werden kann, da die Wellen diese durchdringen würden. Die Nebenwirkungen sind gering, aber bei Sonderfällen wie Tumoren kann eine Magnetfeldtherapie schlimme Auswirkungen haben. Deshalb sollte grundsätzlich vor Therapiebeginn ein Tierarzt gefragt werden, ob und welche Therapie die richtige ist. Nur mit einer genauen Diagnose und der richtigen Magnetfrequenz kann die Behandlung dem Vierbeiner helfen. Eine Therapie beim Arzt dauert etwa 20 Minuten. Viele Therapeuten wenden eine komplette Therapieserie an. Dreimal in der ersten Woche wird das Tier behandelt, danach vielleicht noch zweimal pro Woche. Viele Ärzte kombinieren auch die Magnetfeldtherapie mit der Schulmedizin oder mit alternativen Naturheilmethoden. Was in Therapien künstlich erzeugt wird, ist von der Natur abgeschaut. Unsere Erde verfügt über ein eigenes Magnetfeld, das unser tägliches Leben beeinflusst. Wir Menschen merken davon wenig, aber Tiere sind wesentlich empfänglicher für die Magnetstrahlung. Zugvögel, Fische und Bienen orientieren sich am Erdmagnetfeld. Wofür wir einen Kompass brauchen, benötigen Tiere nur ihre Instinkte.


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