Hundehaltung

a) Was braucht der Hund?
Der Hund benötigt einen Fressnapf, eine Wasserschale, Schlafkorb, Haarbürste, Halsband, Leine und Spielzeug.

b) Schlafplatz
Als Schlafplatz dient ein leicht zu reinigender, zugfreier, ungestörter Platz in der Wohnung. Am besten ist ein flacher Korb mit einer Decke oder mit einem Kissen samt abwaschbarem Überzug. Auf keinen Fall darf der Hund ständig auf Steinboden liegen - Erkältungskrankheiten können die Folge sein.

c) Baden
Der Hund soll nur dann mit einem milden Trockenshampoo gereinigt werden, wenn er stark verschmutzt ist. Jedes Wasserbad entfettet die Hundehaare, die dann um so schneller wieder Schmutz aufnehmen. Manche Hauterkrankungen sind Folgeerscheinungen eines zu häufigen Badens. Genauso schädlich für Fell und Haut des Hundes ist das Tragen sogenannter Hundekleider und -schuhe.

d) Auslauf
Der Hund als Lauftier verspürt immer den Drang herumzurennen. Deshalb braucht der Hund viel Bewegung während des Spaziergangs und muss einmal täglich auch mal herumtoben können.
Dadurch werden Muskeln und Organe gekräftigt; der Hund widerstandsfähiger und ausgeglichener. Bei zu wenig Auslauf kommt es häufig zu ungesundem Über- gewicht und bei älteren Hunden zu Herzmuskelschäden.
Damit der Hund sein „großes" und „kleines" Geschäft machen kann, sollte er mindestens viermal täglich ausgeführt werden. Man muss dem Tier draußen seine Zeit gönnen, damit es ausgiebig schnuppern und sein Revier markieren kann. In der Welpen- und Jugendzeit wird der Hund erst zur Stubenreinheit erzogen.
Auf keinen Fall darf der Hund sein „Geschäft" auf Kinderspielplätzen, z.B. im Sandkasten oder auf Bürgersteigen erledigen. Dies ist unhygienisch und stellt ein Ärgernis für die Mitmenschen dar. Passiert trotz aller Vorsichtsmaßnahmen das „Malheur" dennoch mal auf dem Bürgersteig, so kann man das „große Geschäft" z.B. mit einer kleinen Schaufel in einer Plastiktüte verstauen.

Auf Kinderspielplätzen haben Hunde nichts zu suchen.

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