Besondere Tiergeschichten

Der glückliche "Monty"

Hallo liebes Tierheim-Team!
Ich habe heute eure Homepage gefunden - wirklich gelungen! Sehr traurig war ich, als ich gesehen habe, dass der Shep noch immer kein neues Zuhause hat. Armer Kerl. Vielleicht wird ja übers Internet jemand auf ihn aufmerksam.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, Euch von Eurem ehemaligen Schützling Monty erzählen.

Wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich Monty im Oktober 2001 zu mir nach Hause geholt. Im Anhang findet ihr zwei Fotos von ihm mit den Kindern meiner Schwester. Er war im Mai dort für zwei Tage zu Besuch, als mein Mann und ich ohne ihn verreisen mussten. Länger würde ich es ohne meinen Hund auch nicht aushalten! Mein schwarzer Wirbelwind hat mein Leben total bereichert. Der tollste Hund, den ich mir vorstellen kann. Wir gehen jede Woche zum Hundeplatz, wo wir uns auf die Begleithundeprüfung vorbereiten und Agility machen. Außerdem machen wir schöne Spaziergänge, Radtouren und spannende Suchspiele drinnen und draußen, da steht er drauf.

Mittlerweile ist Monty schon recht gut erzogen. Die Ausbildung macht uns beiden viel Spaß. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie schön es ist, wenn mein Hund mit strahlenden Augen und wedelndem Schwanz begeistert so vermeintlich langweilige Sachen macht wie "bei Fuß" laufen, Sitz und Platz- Übungen usw. Von actionreicheren Aktivitäten mal ganz abgesehen... die liebt er sowieso.

Eigentlich haben wir nur noch ein Problem: er mag es nicht, wenn ihm fremde Hunde begegnen. Monty ist schon ein kleiner Angeber.. Aber dank der meiner Meinung nach guten Ausbildung beim VEA in Borken kriegen wir das sicher noch in den Griff. Wir haben schon so viel geschafft: es werden keine Jogger, Radfahrer, Inline- Skater, Rollerfahrer und Autos gejagt! Mit Geduld und Konsequenz haben Monty und ich schon sehr viel erreicht.

Wenn ihr aber meint, Monty würde immer nur Action lieben, habt ihr weit gefehlt. So was von verschmust! Er wird sogar gerne unter (!) den Pfoten gestreichelt. Unzählige Male ist er schon an mich gekuschelt wohlig brummelnd eingeschlafen. Ein echter Genießer.
Auch den Rest den Familie hat er schon um die Pfote gewickelt: allen voran meinen Mann Martin, meine Eltern, meine Geschwister und meine Nichten und Neffen. Wenn ich mal ohne Monty zu Besuch komme, kriege ich fast überall die gleiche vorwurfsvolle Frage zu hören: "Wo ist Monty?"

Ich könnte euch noch stundenlang von Monty erzählen... Wir sind ein echtes Team geworden. Er ist so ein toller, sensibler Hund. Bin ich traurig, tröstet er mich, bin ich fröhlich, freut er sich mit mir. Für nichts auf der Welt gäbe ich ihn wieder her! Das mindeste, was ich ihm für soviel Hingabe bieten kann, ist ein schönes und hoffentlich sehr langes hundegerechtes Leben.

Ich hoffe, dass ihr bald ein neues Domizil findet, damit ihr noch vielen weiteren Hunden, Katzen und Kleintieren ein schönes Zuhause vermitteln und andere aus schrecklichen Zuständen befreien könnt.

Viele liebe Grüße
Vera V. mit Monty




Die Irrfahrt des Border Collies "Xantus"

Originalzeitungsartikel:
In Hagen wurde der vor zwei Wochen entlaufene Border-Mischling "Xantus" gefunden. Der ängstliche Hund war Vermutungen zufolge am Raiffeisenmarkt in Dülmen auf einen LKW aufgesprungen und so nach Hagen gelangt. Dort ist auch ein großer Markt. Anhand seiner Kennmarke konnte der Besitzer, der Tierschutzverein Dülmen e.V., benachrichtigt werden.

Der Verein war sehr erfreut über das große Engagement, mit dem die Bevölkerung die Suche nach "Xantus" unterstützte.

Nun schreibt "Xantus" selbst seine Geschichte:
Hallo, mein Name ist "Xantus", nun ja, eigentlich könnte man mich besser Weltenbummler nennen. Am Besten erzähle ich Euch meine interessante Geschichte: Am 07. Januar entlief ich nahe dem Raiffeisenmarkt in Dülmen. Da ich damals aus schlechten Erfahrungen sehr ängstlich geworden bin, konnte man mich icht wie jeden "normalen" Hund einfangen. Doch das Tierheim, die mich dorthin vermittelt hatten, haben alles in die Wege geleitet, um mich wieder zurück zu bekommen.
Ob es Suchplakate waren oder Beschreibungen im Radio, ich stand sogar mit Bild in der Zeitung! Ja, in dieser Zeit waren Suchtrupps in ganz Dülmen und Umgebung nur für mich unterwegs, manchmal sogar bis spät in die Nacht! Ich sag Euch, die haben sich ganz schön Sorgen um mich gemacht. Und in dieser langen Zeit wurde mein Hunger immer größer und größer und so zog es mich zurück in die Stadt. Nur diesmal war es nicht mehr Dülmen, sondern Hagen!
Schade nur, dass mich dort niemand gesucht hat. Doch aus meinem Pech wurde Glück, denn ein sehr netter Mann hat mich dann mit Milchdrops, gefüllt mit einer Schlaftablette, angelockt. Durch dieses "besondere" Leckerchen wurde meine Abneigung gegenüber Menschen geschwächt und ich konnte problemlos eingefangen werden!
Als dann am 20. Januar das Telefon im Tierheim klingelte, konnten sich die Tierheimmitarbeiter vor Freude nicht mehr auf den Stühlen halten und holten mich sofort ab! Danach flossen dann viele Freudentränen und endlich konnte ich mich nach langer Zeit, mit vollem Magen, in mein warmes Körbchen kuscheln. Ein bisschen abgemagert und mit abgelaufenen Krallen konnten die nächsten Tage genossen werden, denn ich wurde von jedem abgeknutscht und gedrückt. Ja, manchmal war es schon fast nervig, aber ich habe es überlebt ;-) und jetzt treibe ich Unfug in meinem neuen, tollen Zuhause in Hagen!

Danke liebes Tierheim, einen DICKEN Kuss und fühlt Euch gedrückt!
Euer "Xantus"




Die Geschichte des kleinen Silbertigers

Liebe Mitarbeiter des Tierheims Dülmen! Endlich will ich Ihnen eine Nachricht über Ihre "Silver" schicken. Wir haben den kleinen Silbertiger im Dezember von Ihnen mit nach Hause genommen. Schon am gleichen Abend stellte sich heraus, dass die kleine Katze eine "Mogelpackung" ist:

Sie hatte fürchterliche Angst vor unseren Meerschweinchen und ließ sich alles gefallen - von "Katze" keine Spur. Sie benahm sich eher wie das "Häschen in der Grube" - und deshalb hat sie von uns auch einen neuen Namen bekommen: Sie heißt jetzt "Häschen". Ein Name, auf den sie übrigens sehr gut hört.

Sie benahm sich in jeder Hinsicht wie ein kleiner Angsthase - nur an uns hat sie sich schnell gewöhnt, sie kam schon am gleichen Abend zu uns aufs Sofa und rollte sich auf meinem Schoß zusammen.

Mittlerweile sind die Meerschweine vor ihr nicht mehr sicher und auch ansonsten ist sie recht selbstbewusst geworden. Auf dem Schoß mag sie nicht mehr gerne schlafen, sie rollt sich lieber neben uns zusammen. Was geblieben ist, ist ihre Angst vor Unbekanntem. Besucht uns jemand, den sie nicht gut kennt, flüchtet sie. Will sie jemand streicheln, den sie nicht kennt, legt sie ihre Ohren an, bekommt ganz große Augen und drückt sich in die Ecke. Kommt ein Auto auf den Hof gefahren, flüchtet sie. Gibt es draußen komische Geräusche oder bekommt sie gar unsere Hühner zu Gesicht, flüchtet sie. Lange Zeit traute sie sich überhaupt nicht nach draußen.

Das änderte sich nur langsam. Anfangs verschwand sie, sobald es dunkel war und kam nach zehn Minuten zurück. Diese Phase dauerte sehr lange. Sie steigerte sich auf 30 Minuten und eine Stunde, jetzt ist sie nachts sogar mehrere Stunden "auf Tour". Sie kommt aber immer zwischendurch zurück und schaut nach, ob wir noch da sind und ob auch ansonsten alles in Ordnung ist. Dann will sie gestreichelt werden und man muss sie loben - und dann ist sie wieder weg.

Angst hat sie aber immer noch vor Helligkeit. Sie geht niemals tagsüber auf Tour, bis vor zwei Wochen weigerte sie sich sogar, tagsüber im Freien auf die Toilette zu gehen. Das hat sich mittlerweile etwas gebessert. Jetzt sitzt sie schon mal an der geöffneten Tür und schaut nach draußen - wir sind begeistert, dass sie nun hin und wieder sogar ihr "Geschäft" draußen verrichtet.

Sie ist ein kleiner Tyrann, bekommt fast immer alles, was sie will und hat nicht nur die Beine unseres Küchentisches zerfetzt, sondern auch die Tapeten in jedem einzelnen Raum im Haus. Und das, obwohl wir ihr einen Kratzbaum gebaut haben und sie draußen nach Herzenslust an den Bäumen "fetzen" kann.

Und auch in anderer Hinsicht ist sie eine "Mogelpackung": Das Fell des kleinen Silbertigers wird an manchen Stellen braun. Wir fragen beim nächsten Besuch den Tierarzt, wie das wohl kommt.

Und auch wenn sie bislang keine Mäuse fängt - dabei gibt es bei uns auf dem Land davon mehr als genug und sie rennen einem dauernd über den Weg: Wir sind froh, dass Häschen bei uns lebt.

Liebe Grüße von
Stefanie H. und Häschen

PS: Häschen ist wirklich etwas Besonderes, jetzt hat sie gelernt, wie man Türen öffnet!


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