So klappt das Zusammenleben mit Katzen

Wir möchten wir Ihnen hier Tipps rund um die Haltung von Katzen geben. Es gilt bei den Katzen natürlich das gleiche wie bei den Hunden. Überlegen Sie es sich gut, wenn Sie ein Tier zu sich nehmen wollen.

Katzen sind Individualisten. Sie haben ihre Vorlieben und Eigenheiten. Wenn sich aber nun eine ursprünglich liebenswerte Eigenheit zur permanenten Störung des Hausfriedens auswächst - dann ...

Schmusen ist schön ...

... Hunderttausende unserer ach so sehr geliebten Stubentiger "bezahlen" die menschlichen Kommunikationsprobleme mit der "Ausweisung aus dem Paradies". Sie werden in Tierheime verbannt, ausgesetzt oder zwecks Einschläferns zum Tierarzt gebracht ... Dabei könnte es so einfach sein!

Für den Menschen ist leider vieles an den intelligenten und faszinierenden Katzen viel zu selbstverständlich.

Das Leben mit den Katzen ist ja so angenehm. Sie sind sehr sauber, ruhig und grazil. Sie brauchen nicht "Gassi gehen", bleiben lange Zeitspannen alleine und stören keine Nachbarn durch Gebell.

Weil Katzen uns das Leben so leicht machen, werden oft ihre Bedürfnisse übersehen.

Wenn sie dann unerwünschtes Verhalten (Unsauberkeit, Kratzen an Möbeln oder Aggressivität) zeigen, wird allzu schnell Boshaftigkeit oder Starrsinn unterstellt. Nur zu oft hätte sich bei genauer Analyse der Situation herausgestellt, dass die ureigensten Bedürfnisse der Samtpfoten nicht erfüllt waren oder das unerwünschte Verhalten aus Stress, Verunsicherung oder einer Erkrankung resultierte. Wurde die Katze ausreichend beschäftigt? Erfolgte die Reinigung des Katzenklos in regelmäßigen Abständen? Ist ein neuer Partner oder Katze/Hund) ins Haus gekommen?

Besonders die Katzenfreunde, die zum ersten Mal einer Katze ein neues Zuhause bieten wollen, sollten sich vorher die folgenden Fragen stellen:

- Ist die Katzenhaltung in Ihrer Wohnung - wenn Sie zur Miete wohnen sollten - erlaubt? Klären Sie das mit Ihrem Vermieter, BEVOR Sie eine Katze zu sich holen.
- Sind Sie ein Mensch, der sich beherrschen kann und verlieren nicht bei jeder Gelegenheit die Nerven, auch wenn die Katze etwas anstellt?
- Was ist, wenn sich Ihre Katze nicht so entwickelt, wie Sie es sich erträumt haben, wenn die Katze "über Tisch und Bänke" geht oder wenn sie eine Krankheit hat - sind Sie dann auch für Ihre Katze da oder wird sie einfach abgeschoben bzw. ausgesetzt?
- Haben Sie einen Katzenfreund, der Ihre Katze bei Ihnen Zuhause versorgen kann oder die Katze sogar für ein paar Tage (oder länger) zu sich nehmen kann, wenn Sie in Urlaub fahren oder ins Krankenhaus müssen?
- Haben Sie täglich genügend Zeit für Ihre Katze? Je nach Alter und Temperament der Katze kann das unterschiedlich sein.
- Haben Sie Bedenken, wenn es um die Sauberkeit und Unversehrtheit Ihrer Polster, Möbel und Teppiche geht? Katzen haaren, besonders wenn die Zeit des Haarwechsels ist.
- Können Sie die anfallenden Kosten tragen, wie z. B. Futterkosten, Impfungen, Tierarztkosten, etc?
- Wenn Sie alleinstehend sind und den ganzen Tag arbeiten müssen, haben Sie dann abends auch noch die Zeit und die Lust, sich entsprechend um Ihre Katze zu kümmern? Das ist vor allem dann wichtig, wenn Ihre Katzen keinen Freilauf haben.
- Wenn Ihre Katzen Freilauf haben - dulden Ihre Nachbarn die Streifzüge der Katzen durch deren Garten?
- Sind Sie oder irgendjemand aus Ihrer Familie allergisch gegen Tier- oder Katzenhaare?

Diese Fragen sollten Sie gut überdenken. Die Lebenserwartung einer Katze liegt bei etwa 15 - 20 Jahren. Sie übernehmen also für eine lange Zeit eine große Verantwortung.

Die Erziehung einer Katze ist in keiner Weise mit der eines Hundes vergleichbar. Katzen haben ihren eigenen Kopf - auf Kommandos gehorchen sie nur, wenn sie dies gerade wollen.

Die Gewöhnung an die Katzentoilette ist dagegen kein Problem, diese wird nach kürzester Zeit akzeptiert. Die Toilette muss jederzeit erreichbar sein und sollte nicht direkt neben der Futterschüssel stehen. Katzen mögen die Geruchsbelästigung beim Fressen nicht und boykottieren dann ihre eigene Toilette.

Gewisse Regeln werden auch akzeptiert, zum Beispiel das Verbot, auf den Tisch zu springen. Allerdings nur, solange Herrchen in Sichtweite ist! Wenn die Wurst auf dem Tisch liegen bleibt und der Mensch ins Nebenzimmer geht, wird sich die Katze sicher die Wurst holen - falls es ihr Geschmack ist.

Es heißt nicht umsonst: Hunde haben einen Herrn und Katzen haben Personal!

Katzentipps für Dosenöffner

Als Katzenfreunde wissen wir, dass das Zusammenleben mit unseren Stubentigern sehr spannend und aufregend sein kann.

Immer wieder gibt es Situationen, in denen wir uns fragen: "Was ist denn nun passiert? Was habe ich jetzt wieder falsch gemacht?", wenn uns unser Stubentiger tiefbeleidigt ansieht, sich umdreht und stunden- oder sogar tagelang keine Notiz von uns nimmt.

Vielleicht hilft Ihnen ja dann der eine oder andere Tipp. Sollten Sie noch andere Tipps für uns haben oder eine besonders lustige oder interessante Geschichte mit Ihrem Stubentiger erlebt haben, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns schreiben.

Wir stellen Ihre Tipps oder Geschichte dann hier vor!


Wir haben einige wichtige Informationen zur Haltung von Katzen für Sie zusammengestellt. Bitte klicken Sie die nachfolgenden Links an, sie werden in einem neuen Fenster geöffnet:

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Etwas Wichtiges noch zum Schluss:
Vernunft muss walten! Klären Sie Ihre Freunde und Nachbarn auf! Die Tierschutzvereine allein können das Katzenelend nicht mindern, wenn Sie uns nicht dabei helfen!

MACHEN SIE SICH MITSCHULDIG?

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie viele Katzenbabies durch ein Katzenpaar entstehen?

Nimmt man an, ein Katzenpaar bekommt im Jahr zweimal Nachwuchs und jeweils 2,8 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen Kätzchen!

Millionen unerwünschte Katzen werden jedes Jahr geboren. Ende April bis September, der Hauptzeit für Katzengeburten, müssen viele herrenlose Katzen sogar eingeschläfert werden. Weniger "glückliche" Tiere streunen umher. Ein Teil von ihnen wird überfahren, erschossen, misshandelt. Viele landen als Versuchstiere in Labors. Die Überlebenden werden sehr schnell geschlechtsreif und gebären 5 oder 6 Kätzchen. So beginnt der Teufelskreis!

Jeder Katzenbesitzer, der sein Tier nicht kastrieren lässt, macht sich mitschuldig!!!

Wir hoffen, wir konnten Ihnen helfen. Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns einfach an.



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Unser 8. Herbstspaziergang findet am 07.10.2017 statt. Weiterlesen

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Am Samstag, 25.11.2017 trifft sich wieder unsere Jugend-gruppe I (Sabine Meyer).
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Unsere Tierweihnacht findet am 17.12.2017 von 12 - 17 Uhr statt. Weitere Informationen folgen ...

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Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten, es brauche aber dafür nichts zu tun.
Kurt Tucholsky