Wie werden Sie Herr bzw. Frau der Haare bei Hund und Katze?

Überall sind sie zu sehen - die Haare unserer Lieblinge. Mit Vorliebe auf konstrastreichen Flächen, z. B. weiße Hunde- oder Katzenhaare auf schwarzen Pullovern und Hosen und die schwarzen Tierhaare auf dem champagnerfarbenem Sofa. Die Haare unserer Lieblinge sind an allen möglichen und unmöglichen Stellen, sogar in Kaffeetassen, zu finden. Wie also schaffen wir es, Herr bzw. Frau der Haare zu werden?

Bevor wir zu den Tipps kommen, hier erstmal ein paar allgemeine Informationen zu den Haaren der Tiere. Das Haarkleid der Tiere setzt sich aus dem schützenden Deckhaar und der Unterwolle zusammen. Das Deckhaar besteht aus Grannenhaaren und den längeren und stärkeren Leithaaren. Länge und Dichte des Fells sind rasseabhängig, werden aber auch stark von Haltungs- und klimatischen Bedingungen beeinflusst. Das Haar wächst täglich bis zu 0,3 mm. Dabei erfolgt das Wachstum aber nicht bei allen Haaren gleichzeitig sondern periodisch wechselnd. Anschließend an die Wachstumsphase geht das Haar in die Ruhephase über, stirbt ab und wird abgestoßen. Ist es aus dem Haarfollikel entfernt, hat neues Haar Platz zum Nachwachsen.

Haarausfall hat viele Gründe
Dass Hund und Katze Haare verlieren, ist ein ganz natürlicher Prozess. Zweimal jährlich, im Frühjahr und Herbst, kommt noch der Fellwechsel hinzu und verstärkt das haarige Problem. Ist das Tier zu dem noch krank oder wird mangelhaft ernährt, verliert es zusätzlich Haare, das Fell wirkt dünn, schlaff und glanzlos. Auch Trächtigkeit und Aufzucht der Jungen oder andere körperliche Belastungen können die Wachstumsphase des Haars verkürzen, so dass plötzlich mehr Haar als üblich abgestoßen wird. Unerklärlicher verstärkter Haarausfall gehört in die Hände des Tierarztes und kann Anzeichen einer schweren gesundheitlichen Störung sein.

Regelmäßiges Kämmen und Bürsten entfernt totes Haar, und auch beim Baden lösen sich abgestorbene Haare. Ein gepflegtes Tier sieht nicht nur gut aus, sondern hinterlässt wesentlich weniger Wollmäuse in seiner Umgebung. Das Baden wird allerdings den Hundehaltern vorbehalten sein, denn Katzen mögen es nicht besonders. Auch bei Hunden sollte mit dem Baden allerdings nicht übertrieben werden, denn zuviel Baden schädigt die Haut. Darüber hinaus ist die konsequente Pflege ein wesentlicher Beitrag zur Gesundheitsvorsorge, da sich Hautprobleme und Parasiten gar nicht erst versteckt entwickeln können.

Nachfolgend finden Sie eine Liste mit bewährten Tipps und Tricks, damit Sie der vielen Haare Herr werden können:

Regelmäßig kämmen, bürsten und baden, um möglichst viel totes Haar gar nicht erst in die Umwelt gelangen zu lassen.
Zum Abschluss nach dem Kämmen das Tier mit einer Kleiderbürste oder einer weichen Tierbürste abbürsten, um die letzten losen Haare zu entfernen.
Das regelmäßige Saugen und Wischen in Ihrer Wohnung wird sicher selbstverständlich sein.
Einige Staubsaugerhersteller bieten spezielle Staubsaugerbürsten gegen Tierhaare an.
Teppiche und Teppichböden sind pflegeintensiver. Hartböden sind in der Reinigung einfacher und schneller.
Um Zeit und Geld für Staubsaugerbeutel zu sparen, können Sie die Teppiche auch mit einer Wurzelbürste reinigen. Sofas und Sessel können Sie absaugen und/oder mit einem angefeuchteten Fensterleder oder Schwamm abwischen.
Wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen, sollten Sie die Bürokleidung im Schrank verstauen und Ihren Haustierlook anlegen. Das spart auch Nerven, wenn im Spiel mal wieder eine Kralle im Pulli hängen bleibt.
Lassen Sie Ihre Katze nicht im Wäscheschrank bzw. Kleiderschrank schlafen - sonst können Sie oben genannten Tipp auch direkt auslassen.
Wenn Sie einen Trockner besitzen, kommt die Wäsche fast haarfrei wieder heraus.
Vergessen Sie keine Kleiderbürste - auch nicht im Auto. Sie sollte zur Grundausstattung in einem Tierhaushalt gehören.
Tragen Sie keine schwarze Kleidung bei hellen Tieren und umgekehrt.
Sollte alles nicht funktionieren, kaufen Sie beim nächsten Möbelkauf die Möbel zur Fellfarbe Ihres Tieres und tragen Sie den Haarmantel Ihres Lieblings mit Stolz!


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